Daniel Galantucci: «Die beste Visitenkarte sind unsere Mitarbeitenden»

Seit rund einem Jahr ist Daniel Galantucci geschäftsführender Inhaber der Höhn AG.
Im «Birmensdorfer» zieht der gelernte Malermeister Bilanz und schaut nach vorn.

Stimmt es, dass ihr auch Aufträge ablehnen könnt?

Daniel Galantucci; Jein. Wir lehnen manchmal grössere Neukundenprojekte ab und geben Stammkunden den Vorrang. Das kommt aber sehr selten vor. Wir sind offen für Neues und sind durch die Firmengrösse flexibel.

Wie viele Mitarbeitende habt ihr denn?

Aktuell sind wir 20 Mitarbeiter. Abgesehen von den Lehrlingen ist der Jüngste 10 Jahre im Betrieb, und der Älteste über 40 Jahre.

Das bringt viel Knowhow, aber auch Tradition mit sich. Für mich sind unsere Mitarbeitenden die beste Visitenkarte.

Wohnen Sie jetzt in Birmensdorf?

In Birmensdorf gab es zum Zeitpunkt der Firmenübernahme nichts Gescheites. Darum wohnen wir seit November letzten Jahres im schönen Aesch und sind sehr zufrieden.

Mir ist es wichtig, dass wir nicht nur lokal wirtschaften, sondern hier auch die Steuern bezahlen und die Nachbarn kennen. Das Landleben
öffnet mir neue Horizonte und hier kann ich mich vom Alltag zurückziehen.

Wie läuft ein Kundenauftrag konkret ab?

Der erste Kontakt erfolgt meist via Empfehlung oder Social-Media. Bei einem Termin begutachten wir die Immobilie vor Ort und erstellen eine Expertise inklusive Offerte. Dann erfolgt die Ausführung, die Abnahme und schliesslich die Rechnungsstellung.

Und wenn zusätzliches Bau-Wissen erforderlich ist?

Dann holen wir Spezialisten wie einen Gerüstbauer, Spengler und Holzbauer etwa für Fassaden-Renovationen ins Boot. Mit einer anderen Firma erstellen wir Farbkonzepte und 3D-Visualisierungen, sodass wir der Kundschaft die Räume vorab zeigen können. Das findet grossen Anklang. Wir verkaufen nichts, dass wir nicht ausführen können.

Wie wichtig ist Social-Media?

Sehr wichtig. Wir sind auf Instagram (Hoehn_ag) und LinkedIn (Hoehnag) sehr aktiv. Soeben überarbeiten wir die Homepage. Neu sind nicht nur unsere Gesichter mit drauf, sondern auch unsere drei Spezialbereiche Maler, Bodenleger und Gipser sind klar ersichtlich.

So können wir etwa bei einer interessierten Verwaltung alles aus einer Hand anbieten. Auch erhalten wir viele Anfragen zur Schimmelpilzsanierung oder Beseitigung von Graffiti.

Ihr seid 102-jährig. Hilft diese Tradition?

Unbedingt: Wir haben viele Stammkunden, die auf uns und unsere Leistung vertrauen. Ich mag auch den persönlichen Kundenkontakt und bin immer für ein Lunch oder Feierabend-Bier zu haben.

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Erschienen im „birmensdorf“ Nr. 15/2023 am 14. April 2023

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